Man ist mit dem Gehirn nicht immer “fit”. Manchen fallen auch bestimmte Tätigkeiten nicht leicht. Manche haben Schwierigkeiten schnell zu rechnen oder sich etwas zu merken.
Hier sind ein paar Tipps und Übungen, wie man das Gehirn wieder auf Vordermann bringt.
Sudoku: Es ist nicht einfach nur ein Zeitvertreib, sondern auch eine gute Übung. Man muss nämlich versuchen die Zahlen 1 – 9 in die 9 Kästchen so zu setzen, dass diese Zahlen jeweils nur einmal pro Kästchen, pro Zeile und pro Spalte auftauchen. Von diesem Spiel gibt es unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Abweichungen (höhere Zahlen beispielsweise von 1 – 12 mit mehreren Kästchen).
Merken: Man lässt sich von jemandem 30 Begriffe aufschreiben und man selbst versucht sich diese in 2 Minuten zu merken, dann das Blatt umdrehen und innerhalb von 3 Minuten versuchen alle gemerkten Begriffe aufzuschreiben.
Das Spiel mit den Hütchen: Wer dieses Spiel gesehen hat hält es womöglich nur für ein kleines Spielchen um anderen Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen, aber wer so ein kleines Spielchen zwischendurch mal übt, der trainiert die Wahrnehmung, die Augen und das Gedächtnis.
Regelmäßiges Lesen: Regelmäßiges Lesen ist auch gut für das Gehirn. Wer regelmäßig liest, der kann später viel schneller längere Texte erfassen und erkennt viel früher den Sinn als unregelmäßige Leser. Am besten Laut lesen, damit man sich selbst beim Lesen zuhört und Fehler rechtzeitig erkennt.
Rechenaufgaben: Kleine Rechenaufgaben (auch einfache Plus-, Minus-, Mal- und Geteilt-Aufgaben) helfen schneller kleinere und auch größere Zahlen miteinander zu verrechnen. Es reicht schon die Preise der zu kaufenden Artikel zu addieren, das übt schon ungemein.
Zählen: Wer regelmäßig zählt, bleibt später konzentrierter bei Zählaufgaben und ist dann auch wesentlich schneller. Wie machen? Vielleicht zählen Sie auf der Fahrt zur Arbeit alle Ampeln, an denen Sie halten mussten oder wenn Sie mit dem Bus fahren alle Autos einer bestimmten Farbe, Sie können aber auch jede Bewegung zählen, die Sie mit ihrer Zahnbürste machen oder die Treppenstufen im Hausflur.
Sport: Manch einer fragt sich nun, weshalb denn Sport für das Gehirn gut sein soll. Wenn man Sport treibt, dann wird das Gehirn noch mehr mit Blut und Sauerstoff versorgt, als wenn man keinen macht. Außerdem kommt man so dazu mehr zu trinken und das ist auch Nahrung für die Hirnzellen.
Weitere Übungen aus dem Alltag: Kreuzworträtsel sind fast überall zu kriegen, günstig und für jede Wartezeit eine großartige Überbrückung, und das Gehirn wird auf die Erinnerungen der verschiedenen Informationen zurückgreifen müssen um es zu lösen. Wörter buchstabieren oder die Silben im Wort zu zählen sind auch sehr beliebt.
Spezial: Wer es sich noch etwas schwerer machen möchte, kann sich mehrere Zettel vorbereiten auf denen verschiedene Farbwörter in unterschiedlichen Farben stehen. Schreiben Sie das Wort blau doch mal in grün und das Wort Orange in Violett und dann lesen Sie NICHT die Worte vor, sondern sagen Sie, welche Farbe das ist.
Oder: Nehmen Sie sich Zettel und schreiben Sie verschiedene Zahlen (1-9) in unterschiedlichen Farben auf. Und dann suchen Sie sich für jeden Tag etwas neues aus: “Auf dem ersten Zettel zähle ich nur alle Zahlen in roter Schrift, auf dem zweiten Zettel zähle ich nur alle Vieren…” Variieren Sie mit den Aufgaben, nehmen Sie den einen Tag eine andere Farbe und am nächsten eine andere Zahl, so stellt sich Ihr Gehirn immer auf etwas Neues ein.
Viel Spaß beim Üben!
Zish
